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Helfer hautnah erleben – Spannende Helferwoche in der Kita

Die Helferwoche in der Kita war für alle Kinder ein ganz besonderes und lehrreiches Erlebnis. Mit großer Begeisterung lernten die Krippen- und Kindergartenkinder vieles über die wichtigen Aufgaben des Roten Kreuzes, der Ärzte und der Feuerwehr. Durch spannende Besuche, anschauliche Erklärungen und viele praktische Eindrücke konnten die Kinder hautnah erleben, wie wichtig Helfer im Alltag sind und wie sie Menschen in Not unterstützen.

Ein besonderer Höhepunkt war der Besuch des Roten Kreuzes mit dem Krankenwagen in der Kita. Schon beim Eintreffen des Rettungswagens waren die Kinder voller Aufregung und Neugier. Bereitschaftsleiter Walter Müller erklärte den Kindern auf kindgerechte Weise ihre tägliche Arbeit und zeigten ihnen den gesamten Krankenwagen von innen. Dabei durften die Kinder die Transportliege, das Blutdruckmessgerät und viele weitere medizinische Geräte genau betrachten. Besonders spannend war es, die zahlreichen Schränke und Fächer im Rettungswagen zu öffnen und zu entdecken, welche Hilfsmittel dort verstaut sind. Herr Müller nahm sich dabei sehr viel Zeit für die vielen interessierten Fragen der Kinder und beantwortete jede Einzelne mit großer Geduld und Freundlichkeit. Die Kinder erfuhren unter anderem, wie Menschen versorgt werden, warum schnelle Hilfe wichtig ist und wie Sanitäter im Notfall arbeiten.

Im Anschluss wurde das Thema „Ärzte und Sanitäter“ auch in der pädagogischen Arbeit in der Kita weiter vertieft. In Rollenspielen verwandelten sich die Kinder selbst in kleine Ärzte, Sanitäter und Patienten. Sie verbanden Kuscheltiere, hörten mit Spielzeug-Stethoskopen Herzen ab und versorgten ihre „Patienten“ liebevoll. So konnten die Kinder das Erlebte spielerisch nachahmen und gleichzeitig viele wichtige Erfahrungen sammeln.

Schon kurze Zeit später stand das nächste große Abenteuer bevor: Die gesamte Kita mit allen Krippen- und Kindergartenkindern wurde ins Feuerwehrhaus Anzenkirchen eingeladen. Dort wurden die Kinder und Pädagoginnen von 1.Kommandanten Andreas Häuslbauer herzlich begrüßt. Mit großer Begeisterung führte er die kleinen Entdecker durch die verschiedenen Räume der Feuerwehr und erklärte ihnen die Aufgaben der Feuerwehrmänner und Feuerwehrfrauen.

Besonders beeindruckt waren die Kinder von den Materialräumen, in denen zahlreiche Geräte und Ausrüstungsgegenstände aufbewahrt werden. Auch die Schutzkleidung eines Feuerwehrmannes wurde genau betrachtet. Die Kinder staunten darüber, wie schwer die Kleidung ist und warum sie im Einsatz so wichtig ist. Andy erklärte alles sehr anschaulich und kindgerecht und nahm sich viel Zeit, um die vielen neugierigen Fragen der Kinder zu beantworten.

Der absolute Höhepunkt des Besuchs war für viele Kinder die Besichtigung der großen Feuerwehrautos. Mit leuchtenden Augen bestaunten die Kinder die Fahrzeuge, die Schläuche, Leitern und vielen technischen Geräte. Einige Kinder durften sogar im Feuerwehrauto Platz nehmen und sich einmal wie echte Feuerwehrmänner und Feuerwehrfrauen fühlen. Die Begeisterung war bei allen deutlich zu spüren.

Nach den vielen spannenden Eindrücken stärkten sich alle bei einer gemeinsamen Brotzeit, bevor die Kinder gemeinsam wieder zurück zur Kita marschierten. Doch auch dort war die Helferwoche noch lange nicht vorbei. Im Garten der Kita waren nun viele kleine Feuerwehrmänner und Feuerwehrfrauen sowie Ärzte und Sanitäter unterwegs. Mit großer Freude wurden die Erlebnisse aus den vergangenen Tagen im freien Spiel aufgegriffen und weiter vertieft. Die Kinder spielten Einsätze nach, versorgten Verletzte und löschten imaginäre Brände. Dabei konnten sie das Gelernte noch einmal kreativ und spielerisch verarbeiten.

Im Rahmen dieser besonderen Helferwoche organisierte die Kindergartenleitung Ulrike Hofbauer gemeinsam mit ihrem Team, dem Träger, der Gemeinde Triftern und in Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Anzenkirchen, voran Kommandant Andreas Häuslbauer sowie dem Kreisbrandmeister Tim Sicklinger zusätzlich eine Brandschutzübung mit Evakuierung. Ziel dieser Übung war es, den Kindern und dem Team Sicherheit für den Ernstfall zu vermitteln und das richtige Verhalten im Notfall zu trainieren. Die Evakuierung verlief ruhig und erfolgreich, sodass nun sowohl die Kinder als auch das gesamte Team bestens auf einen möglichen Ernstfall vorbereitet sind.

 

Für alle Beteiligten waren diese Wochen voller spannender Eindrücke, neuer Erfahrungen und vieler schöner Erlebnisse. Die Helferwoche war ein rundum gelungenes Projekt, das den Kindern die wertvolle Arbeit der vielen Helfer auf eindrucksvolle und kindgerechte Weise nähergebracht hat.

Künstliche Intelligenz im Alltag informativer Vortrag in der Kita

In der Freifrau Fleissner von Wostrowitz Kindertagesstätte Anzenkirchen fand ein informativer Vortrag zum Thema „Künstliche Intelligenz im Alltag“ statt, der bei Eltern und Interessierten auf großes Interesse stieß. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Frage, wie „menschlich“ Künstliche Intelligenz wirkt und welche Bedeutung sie bereits heute für das tägliche Leben hat.

Künstliche Intelligenz ist längst Teil des Alltags – oft, ohne dass wir es bewusst wahrnehmen. Sie begegnet uns in Suchmaschinen, Sprachassistenten, sozialen Medien sowie bei der Erstellung von Texten und Bildern. Die rasante Entwicklung dieser Technologien beeinflusst zunehmend private, schulische und berufliche Lebensbereiche.

Der Vortrag beleuchtete insbesondere ethische Fragestellungen im Umgang mit KI. Dabei wurde aufgezeigt, in welchen Bereichen Künstliche Intelligenz bereits sinnvoll eingesetzt wird und welche Chancen sie etwa im Familienalltag, in der Bildung, Medizin und Beruf bietet. Gleichzeitig wurden auch mögliche Risiken und Herausforderungen thematisiert.

Ein besonderer Fokus lag auf Fragen wie: Kann KI intelligenter sein als der Mensch? Und ab wann ist die Nutzung KI-generierter Inhalte problematisch oder sogar rechtlich relevant?

Neben grundlegenden Informationen erhielten die Teilnehmenden auch einen praxisnahen Einblick in aktuelle Entwicklungen. Ziel der Veranstaltung war es, Orientierung zu geben, Ideen für den Sinnvollen Einsatz zu geben, Chancen realistisch einzuordnen und einen kritischen Umgang mit der Technologie zu fördern.

Referentin des Abends war Bernadette Busler von der Technischen Hochschule Deggendorf am European Campus Rottal-Inn in Pfarrkirchen. Sie arbeitet dort im Bereich der KI in der Hochschullehre als AI Education Designerin und unterstützt Lehrende beim Einsatz Künstlicher Intelligenz. Auch als Mutter eines Krippenkindes brachte sie eine persönliche Perspektive auf die Bedeutung von KI im Familienalltag ein.

 

Im Anschluss an den Vortrag nutzten die Besucher die Gelegenheit für Fragen und einen offenen Austausch. Das Kita-Team zeigte sich erfreut über das große Interesse und bedankte sich bei der Referentin für den informativen Abend.

Besuch von der Zahnfee: Ein strahlendes Lächeln für unsere Kinder

Heute durften sich die Kinder der Freifrau Fleissner von Wostrowitz Kindertagesstätte über ganz besonderen Besuch freuen: Die Zahnärztin Dr. Evelyn Leschhorn war zu Gast und nahm sie mit auf eine spannende, spielerische Reise in die Welt der Zahngesundheit. Dabei wurde schnell deutlich, wie wichtig gesunde Zähne für die ganzheitliche Entwicklung sind.

Mit viel Anschauungsmaterial und guter Laune vermittelte die Expertin den Kindern wertvolles Wissen rund um die richtige Zahnpflege. Ein besonderes Highlight war die Löwenhandpuppe mit Gebiss samt überdimensionaler Zahnbürste. Hier konnten die Kinder selbst aktiv werden und die sogenannte KAI-Methode ausprobieren: Zuerst die Kauflächen, dann die Außenflächen und schließlich die Innenseiten – so wird jeder Zahn gründlich gereinigt.

Auch die Frage „Was mögen unsere Zähne eigentlich?“ wurde gemeinsam erforscht. Schnell fanden die Kinder heraus, dass knackige Äpfel und Karotten echte Freunde der Zahngesundheit sind, während klebrige Süßigkeiten den „Zahnteufeln“ besonders gefallen.

 

Kindgerecht erklärte die Zahnärztin außerdem, warum regelmäßiges Zähneputzen so wichtig ist. Es war beeindruckend zu sehen, mit wie viel Begeisterung und Neugier die Kinder dabei waren. Am Ende stand fest: Zähneputzen macht nicht nur Spaß, sondern ist auch ein wichtiger Beitrag zur Gesundheit.

Theaterbesuch begeistert Kindergartenkinder Die Kinder erleben „Der Regenbogenfisch“ im Theater

Einen besonderen Ausflug unternahmen die Kinder der Freifrau Fleissner von Wostrowitz Kindertagesstätte: Gemeinsam besuchten sie das Theaterstück „Der Regenbogenfisch“ im Rossstall der Schlossökonomie Gern in Eggenfelden.

Inszeniert wurde das farbenfrohe Kindertheater vom Ensemble FREIMUT Freies Musiktheater, das die jungen Zuschauerinnen und Zuschauer von Anfang an begeisterte. Mit viel Musik, lebendigen Bildern und einer einfühlsamen Darstellung wurde die bekannte Geschichte von Marcus Pfister auf die Bühne gebracht.

Im Mittelpunkt steht der Regenbogenfisch, der mit seinem schillernden Schuppenkleid zunächst bewundert wird, jedoch aufgrund seiner Eitelkeit und seines Stolzes einsam bleibt. Er weigert sich, seine besonderen Schuppen mit den anderen Fischen zu teilen, woraufhin sich diese von ihm abwenden. Erst durch die Begegnung mit einem weisen Oktopus erkennt er, dass Teilen Freude bereitet und wahre Freundschaft entstehen lässt. Als er beginnt, seine Schuppen zu verschenken, gewinnt er schließlich die Gemeinschaft zurück.

Die Botschaft des Stücks wurde kindgerecht und eindrucksvoll vermittelt: Teilen, Großzügigkeit und Mitgefühl sind wichtige Grundlagen für ein glückliches Miteinander. Dabei wurde auch deutlich, dass äußere Werte oft weniger zählen als innere Qualitäten wie Freundschaft und Liebe.

Neben der unterhaltsamen Aufführung bot der Theaterbesuch auch einen wertvollen pädagogischen Mehrwert. Spielerisch setzten sich die Kinder mit Themen wie Zusammenhalt, sozialer Integration und dem Umgang mit eigenen Gefühlen auseinander. Zudem wurden ökologische Aspekte rund um den Lebensraum Wasser aufgegriffen. Nicht zuletzt förderte das gemeinsame Erleben die Sprachentwicklung, da die Kinder im Anschluss ihre Eindrücke und Gedanken miteinander teilten.

 

Für die Kinder war der Theaterbesuch ein unvergessliches Erlebnis, das ihnen noch lange in Erinnerung bleiben wird – und vielleicht auch ein Anstoß, im Alltag öfter miteinander zu teilen.

Osterzeit in der Kita Anzenkirchen

Wenn der Winter zu Ende geht und die Temperaturen langsam steigen, hält der Frühling Einzug – mit blühenden Bäumen und bunten Wiesen. Diese Zeit des Neuanfangs wird vom Osterfest geprägt, dem wichtigsten Fest im christlichen Glauben. Auch im Kindergarten und in der Kinderkrippe orientiert sich das Geschehen an den Festen des Kirchenjahres. Zu Ostern gehören daher neben Bastelarbeiten und Bewegungsspielen auch Gespräche über Jesus und den Glauben.

Bereits einige Tage vor den Osterferien fanden viele spannende Aktionen für die Kinder statt. Am Tag vor Ferienbeginn war es dann soweit – der Osterhase kündigte sich an.

Während die Krippenkinder die Ostergeschichte hörten, das Lied „Stups, der kleine Osterhase“ sangen und im Morgenkreis beim Spiel „Häschen in der Grube“ abwechselnd in die Rolle des Hasen schlüpften, war der Osterhase heimlich im Garten der Kinderkrippe unterwegs. Unbemerkt versteckte er für jedes Kind ein kleines Nest. Die Freude beim Suchen war groß – manche Verstecke waren gar nicht so leicht zu finden! Anschließend stärkten sich die Kinder bei einer gemütlichen Osterbrotzeit mit leckerem Hefekranz und einem gebackenen Osterlamm.

Auch im Kindergarten war die Vorfreude auf Ostern deutlich spürbar. Hier stand die Ostergeschichte im Mittelpunkt. Sie wurde in mehreren Abschnitten erzählt und mit verschiedenen Materialien wie Tüchern, Steinen und Stoffblumen anschaulich gestaltet. So konnten die Kinder die Inhalte besser verstehen und miterleben. Sie zeigten großes Interesse und konnten sowohl Traurigkeit als auch Freude gut nachempfinden. In Gesprächen berichteten sie von eigenen Erlebnissen, in denen sie ähnliche Gefühle empfunden hatten.

Bei der gemeinsamen Osterfeier genossen die Kinder ein leckeres Frühstück mit Hefezopf, bunten Eiern sowie Obst und Gemüse.

 

Für besonders große Aufregung sorgte schließlich die Osternestsuche im Garten. Mit viel Freude und Stolz fanden die Kinder ihre vom Osterhasen versteckten Nester und nahmen diese glücklich mit nach Hause.

Spannende Osterzeit in der Kita

In der Zeit vor Ostern, war in der Kita jede Menge los. Die Kinder erfuhren viel über Jesus, feierten den Einzug in Jerusalem, erlebten ein gemeinsames Abendmahl und gestalteten die Ostergeschichte auf kreative Weise.

Doch auch rund um das Osterfest gab es viel Spannendes zu entdecken: Beim Eierfärben, Backen und bei Gesprächen über Hasen konnten die Kinder Neues lernen und selbst aktiv werden.

Besonders groß war in diesem Jahr das Interesse an den Hühnern. Die Kinder beschäftigten sich intensiv mit der Frage: Wie wächst eigentlich ein Küken im Ei?

Die Krippenkinder machten außerdem einen Ausflug durch Anzenkirchen. Dort entdeckten sie mehrere verschiedene Hühnerrassen, beobachteten das Verhalten und erfuhren von ihren Pädagoginnen, was die Tiere fressen. Ein besonderes Highlight war, dass sie einige Tiere sogar streicheln und füttern durften.

Ein weiterer Höhepunkt war der Besuch von Madeleine und Florian Kloiber, die mit zwei Hühnern und einem Hahn in die Kita kamen. Die Kinder konnten die Tiere aus nächster Nähe bestaunen und sogar vorsichtig streicheln. Die Gäste hatten zudem einiges vorbereitet: Sie zeigten, wie unterschiedlich Eier aussehen können, wie vielfältig das Federkleid von Hühnern ist. Die Mädchen und Buben konnten das Körnerfutter betrachten, sahen wie ein Staubbad bei Hühnern aussieht und erklärten mithilfe eines Plakats anschaulich, wie ein Huhn ein Ei legt. Gespannt hörten alle Kinder Madeleine und Florian zu.

Zum Abschluss bekam jedes Kind von den Beiden ein wunderschönes Osterei geschenkt. Das Kita-Team bedankte sich herzlich für den gelungenen Besuch.

 

So ging ein erlebnisreicher und spannender Vormittag zu Ende.

Kindergartenkinder und die NaturKids des Gartenbauvereins gestalten gemeinsam den Osterbrunnen

In Triftern haben mehrere Wochen vor Ostern schon die Vorbereitungen auf das Osterfest Fahrt aufgenommen. Damit der Marktbrunnen in diesem Jahr zum ersten Mal in festlichem Glanz erstrahlte, herrschte in den örtlichen Kindergärten reges Treiben. Mit Pinsel, bunten Farben und viel Kreativität verwandelten die Kinder hunderte Eier in kleine Kunstwerke.

Diese fleißige Vorarbeit ist die Zusammenarbeit zwischen dem Markt Triftern, den drei Kindergärten und der Kinder- und Jugendgruppe des Gartenbauvereins Triftern.

 

Die bemalten Eier wurden dann an die NaturKids unter Leitung von Ingrid Großschedl und Doris Schmidt übergeben. Die jungen „Gartler“ und ihre Betreuerinnen hatten nun die Aufgabe, die Eier zu Girlanden zu binden und die Krone des Osterbrunnens zu schmücken. Natürlich gab es auch da viele fleißige Hände, die die Gruppe unterstützte.

 

 

„Es wart schön zu sehen, mit wie viel Eifer schon die Kleinsten dabei waren“, freuten sich die Organisatorinnen. Die Aktion verband Generationen und stärkte das Gemeinschaftsgefühl im Ort. Der fertig geschmückte Brunnen am Marktplatz wurde pünktlich zu den Feiertagen als farbenfrohes Symbol für das erwachende Frühjahr und die Wertschätzung des Wassers zu bewundern. Alle Bürgerinnen und Bürger sowie Besucher konnten, das bunte Kunstwerk bei einem Spaziergang durch den Markt besichtigen. Die NaturKids freuen sich über diese schöne Gemeinschaftsaktion.

Ascheauflegung in der Kita – Ein Zeichen für Neuanfang und Gemeinschaft

Am Aschermittwoch besuchte Gemeindereferent Wolfgang Moritz die Kindertagesstätte Anzenkirchen und brachte ein wichtiges Zeichen des Glaubens mit: die Ascheauflegung zum Beginn der Fastenzeit.

Zu Beginn der kleinen Feier legte Herr Moritz bunte Luftschlangen aus der Faschingszeit in die Mitte. Gemeinsam legten die Kinder ein Tuch darüber – als sichtbares Zeichen dafür, dass die fröhliche und laute Faschingszeit nun zu Ende ist. Mit Liedern und aufmerksamem Zuhören begleiteten sie die spannenden und kindgerechten Erklärungen von Herrn Moritz. Er erklärte, dass der Aschermittwoch die Fastenzeit vor Ostern eröffnet – eine besondere Zeit, um ruhiger zu werden, nachzudenken und sich auf das Wesentliche zu besinnen.

Am Ende der Feier erhielt jedes Kind das Aschekreuz. In diesem Moment wurde Religion nicht nur erklärt, sondern erfahrbar. Die Asche, die den Kindern in Form eines Kreuzes auf die Stirn gezeichnet wurde, ist ein Symbol. Sie steht für Umkehr und Neuanfang. Sie lädt dazu ein, über das eigene Leben nachzudenken, Fehler einzugestehen und Vergebung zu erfahren. Gerade für Kinder sind solche konkreten Zeichen wichtig: Sie machen Glauben sichtbar und begreifbar.

 

Der Besuch von Herrn Moritz zeigte den Kindern: Der Glaube gehört zum Alltag. Kirche kommt zu ihnen und Fragen sind jederzeit willkommen. So wurde der Aschermittwoch in der Kita zu einem eindrucksvollen Zeichen für Gemeinschaft, persönliche Entwicklung und einen bewussten Neubeginn auf dem Weg hin zu Ostern

Manege frei in der KiTa Anzenkirchen

Anzenkirchen – Schon seit Wochen hat sich die KiTa Anzenkirchen Schritt für Schritt in eine bunte Zirkuswelt verwandelt. Wo sonst gespielt, gelernt und gelacht wird, heißt es derzeit: „Manege frei!“ für kleine und große Artisten.

Bereits im Eingangsbereich werden Besucherinnen und Besucher von einem imposanten Löwen auf einem Podest begrüßt – ein echter Hingucker, der sofort auf das diesjährige Faschingsthema einstimmt. Wer weiter durch die Einrichtung geht, betritt schließlich das große Zirkuszelt. Dort sorgt ein weiterer Löwe für Staunen, wenn er mutig durch einen brennenden Reifen springt. Artisten klettern in luftige Höhen, Clowns zeigen lustige Kunststücke und überall sind fröhliche Kinder zu sehen, die selbst Teil der Zirkuswelt geworden sind.

In den vergangenen Wochen konnten die Mädchen und Buben in verschiedenen Workshops ausprobieren, was im Zirkus alles möglich ist. Es wurde eifrig geturnt, auf Seilen balanciert und akrobatische Kunststücke auf dem Boden oder am Trapez erfunden. Einige Kinder wagten sich sogar als kleine Reiterinnen und Reiter auf das „Zirkuspferd“. Starke Männer hoben schwere Gewichte, lustige Clowns brachten alle zum Lachen und kleine Löwen und Tiger kletterten geschickt durch brennende Reifen. Einige Kinder gründeten eine Zirkusband und spielten zwischen den Darbietungen mit Instrumenten schwungvoll auf. Mit viel Begeisterung, Mut und Teamgeist verwandelten sich die Kinder Tag für Tag in echte Zirkusstars.

Der Höhepunkt der närrischen Zeit war schließlich die Faschingswoche. Jeder Tag stand unter einem anderen Motto. Es gab viel Tanz und lustige Aktionen. Am Mittwoch war das Motto zaubern. Natürlich besuchte auch ein echter Zauberer namens Christian Erbersdobler die Kinder und brachte mit seiner verblüffenden Zaubershow große und kleine Augen zum Staunen. Der Besuch des Zauberers wurde durch den Kindergarten Förderverein finanziert.

Am unsinnigen Donnerstag erhielt die KiTa Besuch von der Kindergarde sowie vom Anzenkirchner Kinderprinzenpaar Prinzessin Annika I. und Prinz Fabian II. Mit ihren Auftritten sorgten sie für strahlende Augen und beste Stimmung unterm Zirkuszelt. Die Kindergartenkinder freuen sich immer sehr über den Besuch der Kindergarde, da viele Kinder noch vor kurzem selbst teil der Kindergartenfamilie waren. Natürlich durfte auch eine süße Überraschung nicht fehlen: Jedes Kind bekam einen köstlichen Faschingskrapfen, der den gelungenen Tag perfekt abrundete.

Der Höhepunkt war der Freitag. Am Vormittag besuchte der Trifterner Hofstaat mit ihrem amtierenden Prinzenpaar die Kinder. Das Besondere in diesem Jahr ist, dass Prinzessin Carina in der Kita als Erzieherin in der Wichtelgruppe arbeitet. Deshalb freuten sich alle Kinder und das gesamte Kita-Team ganz besonders über den hohen Besuch von Prinzessin Carina Stefanie I. und Prinz Alexander I.. Kräftig klatschten die Kinder beim Prinzenwalzer mit und bejubelten den Auftritt. Kindergartenleitung Ulrike Hofbauer wurde der Faschingsorden überreicht. Nach lustigen Spielen und Tänzen in der Turnhalle durften die Eltern und Großeltern in die Kita kommen und die kleinen Akteure konnten in einer Zirkusvorführung ihre erlernten Kunststücke, die sie mit ihren Pädagiginnen geübt hatten präsentieren.

 

Musiker spielten auf. Es wurde gelacht, getanzt und gesungen. Die Zirkusaufführung wurde so zu einem fröhlichen Fest voller Fantasie, Bewegung und Gemeinschaft – ganz nach dem Motto: Manege frei für unsere kleinen Zirkusstars! Mit viel Applaus wurden die Akteure von den begeisternden Zuschauern belohnt.

Freudige Überraschung zum Jahresende

Eine freudige Überraschung gibt es bereits seit mehreren Jahren zum Jahresende immer von Sven Weinmann von KFZ Weinmann aus Gschaid für die Mädchen und Buben der Freifrau Fleissner von Wostrowitz Kindertagesstätte. Mit seiner Frau Steffi und Sohn Leon kam er in die Einrichtung und überreichte den Mädchen und Buben und Kindergartenleitung Ulrike Hofbauer und ihrem Krippen- Team Doris Schmidt, Lila Gomes- Flatau, Corinna Zacher, Sandra Maier und Kerstin Thiel eine großzügige Sachspende. Dieses Jahr durften sich die Kinder in der Krippe freuen, denn Familie Weinmann hatte vier tolle Fahrzeuge dabei. Sichtlich groß war die Freude der Kinder über diese Geschenke. Natürlich stiegen die Kinder gleich auf und fuhren los. Das gesamte Kindergartenteam freut sich sehr über die großzügigen Spenden.

Ein herzliches Dankeschön an den Förderverein

Große Freude herrscht derzeit in der Kindertagesstätte: Dank der großzügigen Unterstützung des Fördervereins konnten mehrere neue Anschaffungen für die Kinder realisiert werden. Besonders die neue Kletterwand sorgt für viel Begeisterung und lädt die Mädchen und Buben zu Bewegung und spielerischer Förderung ein.

 

Darüber hinaus wurde jede Gruppe mit einer Toniebox sowie passenden Tonie-Figuren ausgestattet. Die neuen Hörangebote bereichern den Kita-Alltag und werden von den Kindern mit großer Freude genutzt. Die Kindertagesstätte bedankt sich herzlich beim Förderverein für das große Engagement und die wertvolle Unterstützung, die den Kindern zugutekommt und den pädagogischen Alltag nachhaltig bereichert.

Vorfreude, Lieder und leuchtende Augen: Der Nikolaus zu Besuch in der Krippe und im Kindergarten

Schon seit Tagen herrschte in der Krippe und im Kindergarten der Freifrau Fleissner von Wostrowitz Kindertagesstätte große Aufregung. Die Kinder bereiteten sich mit viel Liebe und Eifer auf den hohen Besuch des Bischofs Nikolaus vor. Es wurde gebastelt, geübt und gesungen – und überall lag ein Hauch von Vorfreude in der Luft.

Am Freitag war es dann endlich soweit: Der Nikolaus betrat den festlich geschmückten Raum und wurde von den Kindern mit strahlenden Gesichtern begrüßt. Das Programm, das die Gruppen mit ihren Pädagoginnen vorbereitet hatten, konnte sich sehen lassen. Die Schulanfänger führten ein fröhliches Bewegungsspiel vor, das dem hohen Besuch sehr gut gefiel. Dazu sangen alle Kinder gemeinsam traditionelle Weihnachtslieder, die den Raum in eine stimmungsvolle Atmosphäre tauchten. Auch ein liebevoll einstudiertes Fingerspiel durfte nicht fehlen.

Wie es der Brauch verlangt, nahm der Nikolaus schließlich sein goldenes Buch zur Hand und erzählte den Kindern von ihren kleinen und großen Fortschritten im vergangenen Jahr. Die Kinder lauschten gespannt und stolz und freuten sich umso mehr, als sie für ihre Mühe mit gefüllten Nikolaussäckchen belohnt wurden.

 

Im Anschluss an den offiziellen Teil ließen die Kinder den Besuch bei einer kleinen Nikolausfeier ausklingen. Mit selbst gebackenen Plätzchen wurde der Besuch des Bischofs Nikolaus zu einem besonders stimmungsvollen Erlebnis. Der Nikolaustag bleibt damit für alle Beteiligten eine schöne Erinnerung und ein wunderbarer Auftakt in die Adventszeit.

Adventszeit im Kindergarten

Die Adventszeit stimmte auch im Kindergarten auf das bevorstehende Weihnachtsfest ein. Während diese Zeit für viele Erwachsene oft von Hektik und zahlreichen Vorbereitungen geprägt war, erlebten die Kinder sie als eine besonders schöne und spannende Phase des Jahres. Der tägliche Blick in den Adventskalender, der Duft von frisch gebackenen Plätzchen sowie festlicher Lichterglanz begleiteten die Wochen bis Weihnachten.

Gemeinsames Schmücken des Christbaums im Kindergarten

Zu Beginn der Adventszeit wurde der Tannenbaum vor dem Kindergarten in diesem Jahr auf besondere Weise gestaltet. Anstatt ihn lediglich mit Lichtern zu schmücken, entschied sich das Kita-Team gemeinsam mit den Kindern dafür, den Baum festlich zu dekorieren.

Die Kinder brachten Weihnachtsdekorationen von zuhause mit, wodurch der Christbaum bunt, individuell und besonders kreativ gestaltet wurde. Beim Bringen und Abholen konnten die Familien den liebevoll geschmückten Baum täglich bewundern. Durch die gemeinsame Aktion entstand ein besonderer Christbaum, der die Vorfreude auf Weihnachten sichtbar machte und den Eingangsbereich des Kindergartens festlich bereicherte.

Im Kindergartenalltag stand während der Adventszeit das Buch „Wie die Tiere den Weg zur Krippe fanden“ im Mittelpunkt. Die Geschichte erzählte von einer wundersamen Waldlichtung, auf der es mitten im Winter zu blühen begann, Menschen und Tiere einander verstanden und alle gemeinsam in Freundschaft und Frieden auf das kommende Glück warteten.

Auch die jüngeren Kinder in der „Zwergerlgruppe, wurden von einer besonderen Geschichte durch den Advent begleitet. In dem Buch „Alle Tiere nah und fern wollen gern zum Weihnachtsstern“ machten sich Hirten mit ihren Schafen auf den Weg zu dem Ort, über dem ein heller Stern am Himmel leuchtete. Auf ihrer Reise schlossen sich ihnen nach und nach weitere Tiere an und begleiteten sie auf der Suche.

Mit viel Begeisterung fertigten die Kinder in der Adventszeit in der Koita weihnachtliche Bastelarbeiten an und konnten ihrer Kreativität freien Lauf lassen. In geheimer Mission entstanden liebevoll gestaltete Weihnachtsgeschenke für Mama und Papa, die bis zum Fest natürlich streng geheim blieben.

Ein weiteres Highlight war die Weihnachtsbäckerei. Mit großer Freude rührten, formten und verzierten die Kinder Plätzchen und sammelten dabei Erfahrungen im Umgang mit Lebensmitteln. Spielerisch förderten diese Aktivitäten nicht nur die Kreativität und Feinmotorik, sondern auch Geduld, Selbstständigkeit und das soziale Miteinander.

 

So wurde die Adventszeit in der Kita zu einer stimmungsvollen und lehrreichen Zeit, die den Kindern die Vorfreude auf Weihnachten auf besondere Weise näherbrachte.

Lichterkinder feiern St. Martin

Im Beisein von zahlreichen Gästen wurde das diesjährige St. Martinsfest der Kindertagestätte Anzenkirchen im Rondell gefeiert. Unter den Gästen Pfarrer Dr. Waldemar Hadulla und als Trägervertreter 2.Bürgermeister Herrmann Ertl. Mit einem feierlichen Gottesdienst zu Ehren des Hl. Mannes wurde die Feier eröffnet. Die Vorschulkinder gestalteten den festlichen Rahmen mit einem Laternentanz und spielten mit einem Rollenspiel die Legende der Mantelteilung nach. Die Kinder gestalteten die Feier mit Fürbitten, spielten mit Orff- Instrumenten und sangen kräftig mit bei den erlernten Martinsliedern. Zum Abschluss sangen und tanzten alle Kinder gemeinsam den Laternen- Samba, bevor sich alle Gäste im Spalier aufstellten und die Kinder hindurch zogen. Mit leuchtenden Laternen ging es durch die Straßen Anzenkirchens. Angeführt von St. Martin auf seinem Pferd (Familie Mader/ Schiefer) erhellten die Mädchen und Buben die Straßen. Mitglieder der Trifterner Blaskapelle unterstützten die Kinder mit ihren Instrumenten beim Singen der Laternenlieder. Die Feuerwehr begleitete den Zug und sorgte so für Sicherheit. Bestens bewirtete wurden die zahlreichen Gäste mit Glühwein, Kinderpunsch, Würstchen und Kuchen am Vorplatz des Kindergartens, der mit Feuerschale, bunten Lichtern und Stehtischen zum Verweilen einlud.

Herbstmarkt in der Kita Freifrau Fleissner von Wostrowitz

Interessante und erlebnisreiche Herbstwochen liegen hinter den Mädchen und Buben der Kindertagesstätte Freifrau Fleissner von Wostrowitz.
Der erste Ausflug führte die Kinder zur Kirche, wo sie den wunderschön geschmückten Erntealtar bewundern konnten. Danach standen Wanderungen zur Apfelernte und auf ein Kürbisfeld auf dem Programm. In der Kita wurde fleißig gebastelt, gemalt und gekocht – ganz im Zeichen des Herbstes.

Ein besonderes Highlight war der von den Vorschulkindern organisierte Herbstmarkt. Alle Kinder halfen mit Begeisterung bei den Vorbereitungen: Es entstanden viele kreative Kunstwerke, die beim Markt zum Verkauf angeboten wurden. Auch köstliche Kuchen und frische Waffeln wurden – mit Unterstützung der Pädagoginnen – von den Kindern selbst gebacken.

An dem liebevoll geschmückten Stand konnten die Besucher ein zwei Tagen unter anderem Apfelgelee, Marmeladen, Kürbisgesichter, Glückspilze und bemalte Holzscheiben bewundern und erwerben. Zahlreiche Eltern und Großeltern kamen, um die Werke der kleinen Künstler zu bestaunen und zu kaufen.

Mit großer Freude und Eifer verkauften die Kinder ihre selbstgemachten Produkte und freuten sich über jeden erfolgreichen Verkauf. So gingen die Projektwochen mit vielen schönen Eindrücken zu Ende. Alle waren sich einig: Diese Aktionen haben nicht nur großen Spaß gemacht, sondern auch gezeigt, was man gemeinsam alles schaffen kann.

 

Der Erlös des Herbstmarktes wird für neue Spielmaterialien in der Kita verwendet – eine tolle Belohnung für das Engagement der Kinder!

Neuer Elternbeirat steht fest

In der Kindertagesstätte Anzenkirchen wurde der Elternbeirat neu gewählt.

Nachdem die Eltern ihre Wunschkandidaten vorgeschlagen hatten und sich die Kandidaten mit einem Steckbrief der Elternschaft vorstellten, wurde per Briefwahl gewählt.

 

Die gewählten Beiräte bestimmten in der ersten Sitzung aus ihrer Mitte  

Stephanie Hraska zur Vorsitzenden, als Stellvertreter Stefan Schulz und als Schriftführer Felix Drexler. Zusätzlich unterstützen das Gremium in diesem Jahr wieder Claudia Altmannshofer, Madeleine Kloiber, Martina Paulus, Simone Schraml und Martin Weigl.

 

 

In der ersten Sitzung stand die Jahresplanung und die Planung des Martinsfestes im Mittelpunk. Das Martinsfest wird in diesem Jahr am Freitag, den 14. November ab 17 Uhr gefeiert. Das Kindergartenteam freut sich auf ein schönes Kindergartenjahr und eine gute Zusammenarbeit mit den „neuen“ Elternvertretern.

Herbstlicher Ausflug der Krippenkinder zur Apfelernte

Einen ganz besonderen Vormittag durften die Krippenkinder der Freifrau Fleissner von Wostrowitz Kindertagesstätte Anzenkirchen erleben. Familie Florian Bauer hat zur Apfelernte auf ihrem Grundstück eingeladen, worüber sich die Krippenkinder und ihre Pädagoginnen sehr freuten.

Nach einer gemeinsamen Brotzeit in der Kita am Frühstücksbuffet machten sich die Kinder der Zwergerlgruppe mit ihren neuen motorisierten Krippenbussen auf den Weg. Die Vorfreude war groß – und sie wurden nicht enttäuscht: Bei herrlichem Herbstwetter konnten sie das Apfelpflücken hautnah miterleben, durch das Gelände streifen und die Natur mit allen Sinnen entdecken.

Für eine kleine Stärkung zwischendurch sorgten frische Brezenstangerl, über die sich alle sehr freuten. Auch einige Geschwisterkinder begleiteten die Krippenkinder und halfen den kleinen Ausflüglern fleißig beim Sammeln der vielen leckeren Äpfel. Gemeinsam wurde gelacht, gestaunt und genossen.

 

Mit vielen schönen Eindrücken und einem Korb voller Äpfel und Erinnerungen, kamen alle wieder zurück in die Krippe. Mit den gesammelten Äpfeln dürfen die Kindergarten- und Krippenkinder in den nächsten Tagen sich einen Apfelkuchen backen, Apfelmuss zubereiten und selber Apfelsaft pressen. Der Ausflug war für alle Beteiligten ein echtes Highlight – ein herzliches Dankeschön an alle, die diesen Ausflug möglich gemacht haben!

Kleine Entdecker auf großer Tour – Kindergartenausflug zum Bauernhof nach Thalham

Am frühen Morgen war die Aufregung bei den Kindergartenkindern groß: Ein besonderer Ausflug stand bevor! Gemeinsam machten sich die Mädchen und Buben zu Fuß auf den Weg durch den herbstlichen Wald zum „Einkammerer-Hof“ nach Thalham.

Dort wurden die Ausflügler herzlich von Landwirtin Lisa Einkammerer und Jenny Gruber empfangen, die die Kinder durch den Tag begleiteten. Doch bevor das Bauernhofabenteuer richtig losging, stärkten sich alle bei einem gemütlichen Picknick mitten im Hof – begleitet von neugierigen Blicken der ersten tierischen Hofbewohner. Kühe und Kälbchen lugten bereits erwartungsvoll aus dem Stall und ließen sich bereitwillig bestaunen.

Nach der Brotzeit führte Lisa in den großen Kuhstall. Dort konnten die Tiere ganz nah beobachtet werden – und wer sich traute, durfte sie sogar streicheln. Besonders mutige Kinder bekamen von den langen, rauen Zungen der Kühe eine ganz persönliche Begrüßung – das kitzelte ganz schön!

Ein echtes Highlight war die Melkstation: Hier erfuhren die interessierten Kinder, wie moderne Technik das Melken erleichtert. Die Kühe gehen freiwillig in die Station, wo ein Laser das Euter erkennt und die Maschine die Kuh automatisch melkt. Die frische Milch wird anschließend in einen großen Tank gepumpt und später zur Molkerei gebracht. Dort wird sie zu Käse, Butter oder Joghurt verarbeitet.

Ein besonderes Erlebnis war der Besuch bei den Kälbchen. In ihren Boxen lagen die kleinen Tiere friedlich im Stroh – das jüngste war gerade einmal vier Tage alt, zwei waren sogar Zwillinge! Mit viel Feingefühl durften die Kälbchen gestreichelt und beobachtet werden. Lisa zeigte den Besuchern die verschiedenen „Altersgruppen“ im Kälbchenstall: von der „KälbchenKrippe“ über den „KälbchenKindergarten“ bis hin zu den „KälbchenTeenies“.

Zum Abschluss durfte noch frische Milch probiert werden – ein echtes Geschmackserlebnis! Und natürlich durfte auch ein Besuch beim großen Traktor nicht fehlen, der nicht nur von den Jungs bestaunt wurde.

Glücklich, mit vielen neuen Eindrücken und spannenden Geschichten im Gepäck, machte sich die Kindertruppe schließlich auf den Rückweg zum Kindergarten.

 

Ein rundum gelungener Ausflug, der nicht nur spannende Einblicke in das Leben auf dem Bauernhof bot, sondern auch den Gemeinschaftssinn, den Zusammenhalt in der Gruppe und die sozialen Fähigkeiten der Kinder stärkte. Und das Wichtigste: Alle hatten großen Spaß und zu Hause viel zu erzählen!

Ab aufs Kürbisfeld

Einen ganz besonderen Herbstausflug durften die Kindergarten- und Krippenkinder aus Anzenkirchen erleben: Es ging auf den Hobbygarten von Ingrid Großschedl in Loderham. Das Wetter war an dem Tag zwar etwas nass, aber das machte den Mädchen und Buben nichts aus und so machten sie sich gut gelaunt auf den Weg.

Oben am Hügel angekommen, wartete bereits ein liebevoll vorbereitetes Picknick auf die kleinen Ausflügler – organisiert vom Kindergartenteam mit tatkräftiger Unterstützung von Stefanie Hraska. Frisch gestärkt ging es dann ans Werk: Die Kinder durften Kürbisse in allen Formen, Farben und Größen ernten – große und kleine, dicke und längliche, grüne, gelbe und leuchtend orangefarbene. Auch Karotten wurden gezogen und Kartoffeln eifrig aus der Erde gebuddelt.

Da im Kindergarten der Spätsommer ganz im Zeichen der bunten Herbstboten steht, passte dieser Ausflug perfekt zum aktuellen Thema. Die Kinder erfuhren, wie Kürbisse wachsen, was sie zum Gedeihen brauchen und wie man sie sogar im eigenen Garten anbauen kann. Gemeinsam wurde überlegt, was man aus Kürbissen alles machen kann – ob in der Küche, beim Basteln oder beim beliebten Schnitzen.

 

Die Begeisterung war riesig, als Ingrid Großschedl verkündete: Alle geernteten Kürbisse dürfen mitgenommen werden! Schnell wurden der Bollerwagen und der Anhänger beladen. Zurück im Kindergarten halfen alle mit Eimern und Schubkarren tatkräftig beim Ausladen – mit genauso viel Freude wie beim Ernten.

Markt Triftern