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Faschingszeitung ist da

Normalerweise erscheint die legendäre Faschingszeitung BAFF (bissige Anzenkirchner Faschings Freunde) im regelmäßigen Turnus von zwei Jahren. Doch auch hier hatte die Corona-Pandemie ihre Finger mit im Spiel. Weil keine Veranstaltungen stattfinden konnten, konnte auch keine Artikel dazu verfasst werden. Dieses Jahr soll das aber anders sein. Deshalb entschieden die Verantwortlichen dazu, anstelle des für den 19. Februar geplanten Faschingsballes am selben Datum die diesjährige BAFF zu veröffentliche.

Das Redakteureninnenduo, bestehend aus Carmen Eder und Cornelia Kursawe, haben unzählige Fotos gesichtet und alle möglichen Geschichten analysiert. Somit kam eine vierzigseitige Zeitung zustande. Ein abwechslungsreiches Printmedium mit allerlei Geschichten aus und ums Dorf. Ebenfalls sind einige Quiz und viele Bilder aus den vergangen Faschingssaisons vorhanden. Und sogar eine alte Faschingszeitung von 1939 wurde von einer ortsansässigen Spürnase Alexandra Graßme gefunden und zur Verfügung gestellt. In Ausschnitten wurde auch diese mit veröffentlicht.

Erstmals war es heuer Carmen Eder, die die Zeitung zusammengestellt hat. Bei den letzten Ausgaben schrieb sie zwar schon Texte, heuer hat sie als Chefredakteurin aber sogar die Gesamtleitung der Faschingszeitung übernommen. In Zusammenarbeit mit Cornelia Kursawe, die sich sehr gerne als Undercoverredakteurin betätigt, entstanden viel kurzweilige, lustige Geschichten. Der ein oder andere Artikel mit mehr oder weniger Wahrheitsgehalt.

Nun lautet das Motto: Statt Narrischen Ball erscheint die Faschingszeitung BAFF. Diese kann ab Samstag an den ortsansässigen Geschäften erworben werden. Da der Faschingsverein gemeinnützig arbeitet, kommen die Einnahmen der Faschingszeitung dem Freifrau Fleissner von Wostrowitz Kindergarten Anzenkirchen zu Gute. Daher bekam auch die Kindergartenleiterin Ulrike Hofbauer die erste Zeitung. Übergeben wurde sie von der Chefredakteurin im Beisein des Präsidenten der Faschingsfreunde Anzenkirche, Jürgen Hartig.

Was tun, wenn es brennt? Feuerwehr und Brandschutz in der Kita

Alarm, es brennt! Wenn in der Kita ein Feuer ausbricht, sind alle gefordert, gut vorbereitet zu sein und richtig zu reagieren: Personal, Kinder und die Feuerwehr. Das ist nicht einfach. Vor allem, wenn auch Kinder unter drei Jahren (Krippenkinder) oder Kinder mit Beeinträchtigungen die Kita besuchen. Diese sind im Fall eines Brandes ganz besonders auf Hilfe angewiesen. Das Verhalten im Brandfall muss deshalb rechtzeitig geübt werden. Falls es dann tatsächlich einmal soweit kommt, wissen alle, was zu tun ist. So kann die Kita schnell und sicher geräumt werden.

 

Das Kindergartenteam hat es sich zum Ziel gesetzt mit den Kindern mehr über die Feuerwehr zu erfahren und organisierten einen Brandschutztag.

 

Die Mädchen und Buben der Freifrau Fleissner von Wostrowitz Kindertagesstätte sind Feuer und Flamme für die Feuerwehr. Sämtliche Aktivitäten stehen daher zurzeit im Zeichen des Brandlöschens. Ausgelöst wurde die Faszination durch mehrere Kinder dessen Eltern aktiv in der Feuerwehr tätig sind. Es folgten unterschiedlichste Arten von Feuerwehrspielzeugen, die die Kinder mitbrachten und im Morgenkreis stolz mit den anderen Kindern teilten. Von Feuerwehrbüchern, über verschiedenste Feuerwehrautos bis hin zu einer kompletten Feuerwehrmontur war alles dabei. Felix hatte sogar die Atemschutzmaske seiner Mama dabei, die er seinen Kindergartenfreunden zeigen konnte.

 

Auch über die Wichtigkeit der Rauchmelder erfuhren die Kinder jede Menge.

 

In der Kita wird gerne und viel gesungen und gebastelt. Zurzeit hört man die Kita-Kinder bevorzugt unterschiedlichste Feuerwehr-Songs trällern. Aus einer Eierschachtel gestalteten die Kinder und ihre Pädagogen ein Feuerwehrauto. In der Bewegungsstunde hörten die Mädchen und Buben eine Feuerwehrgeschichte, die sie gemeinsam in der Turnhalle nachspielten. Alle Kinder waren Feuerwehrmänner und -frauen. Nachdem das Telefon auf der Feuerwache geklingelt hatte, musste die Mannschaft schnell zu der Einsatzstelle fahren, um den Brand zu löschen. Hierfür sprangen alle Kinder auf das Feuerwehrauto (Feuerwehrlaufrad) und fuhren mit Sirene und Blaulicht im Slalom zu dem Brand. Die Schläuche (Seile) wurden ausgepackt und dann hieß es auch schon „Wasser marsch!“ Nachdem das Feuer gelöscht war, ging es mit den Feuerwehrautos wieder zurück zur Station und alle fleißigen Feuerwehrleute gönnten sich eine kleine Pause.

 

Der Wissensdurst der Kinder war immer noch groß, weshalb die Kinder gemeinsam mit ihren Erzieherinnen kurzerhand bei der Feuerwehr anriefen und einen Besuchstermin vereinbarten.

 

Zum krönenden Abschluss war es dann endlich soweit und eine Abordnung der Feuerwehr Anzenkirchen besuchte die Kinder in der Kita. Die Mädchen und Buben freuten sich sehr über den Besuch, denn endlich konnten sie in ein echtes Feuerwehrauto klettern. Alle waren begeistert, was es da alles zu entdecken gab. Sie sahen Schläuche, Werkzeug, Strahler und noch vieles mehr. Alle Fragen konnten die Kinder den Feuerwehrmännern Andreas Häuslbauer und Andreas Wimmer stellen – und wirklich jede wurde geduldig beantwortet!

 

Die Kinder waren jetzt super vorbereitet auf den Feueralarm der tags darauf in der Einrichtung stattfand. Diesen meisterten die kleinen Feuerwehr Mädchen und Buben jetzt super. Ein gelungenes Projekt geht zu Ende, dass sowohl für die Kinder als auch für das gesamte Kindergartenpersonal sehr gelungen und lehrreich war.

St. Martin mal anders

Ohne Eltern und ohne viele Gäste aber mit vielen Kindern und schönen bunten Laternen wurde in der Kindertagesstätte Anzenkirchen das Fest des heiligen Mannes gefeiert. Über 50 Mädchen und Buben trafen sich am Abend mit ihren selbst gebastelten Laternen in der Einrichtung um feierlich das Martinsfest zu begehen. Die Kinder wurden von ihren Eltern am Abend gebracht und von ihren Erzieherinnen und Betreuerinnen und von Gemeindereferent Wolfgang Moritz in Empfang genommen.

Gefeiert wurde in der Turnhalle. Die Vorschulkinder lernten einen Laternentanz und spielten mit einem Rollenspiel die Legende der Mantelteilung. Alle Kinder sangen Martinslieder und sprachen gemeinsam ein Gebet. Nach dem feierlichen Programm stellten sich die Kinder mit ihren leuchtenden Laternen zum Zug auf, der durch den Kindergartengarten führte. Laut und kräftig sangen die Kinder die gelernten Martinslieder durch die Nacht. Im Garten konnten auch die Eltern den Laternenumzug ihrer Kinder bestaunen.

Die Krippenkinder feierten den heiligen Martin bereits am Vormittag in ihrer Gruppe und zogen mit ihren Laternen durch die Einrichtung. Die Mantelteilung, die sie im Laufe der Woche schon selbst gespielt hatten konnten sie dieses Mal bei der Generalprobe der Kindergartenkinder erleben. Als große Überraschung besuchte am Vormittag St. Martin auf seinem Pferd (Andrea Wensauer) alle Kinder und schenkte jedem Kind eine gebackene Martinsgans, welche die Krippenkinder sofort und die Kindergartenkinder am Abend erhielten. Zuhause konnten die Gänse dann mit Mama, Papa, Geschwister oder Großeltern geteilt werden.

Kindertagesstätte Anzenkirchen

In der Kindertagesstätte Anzenkirchen wurde der Elternbeirat neu gewählt.

Nachdem die Eltern ihre Wunschkandidaten vorgeschlagen hatten und sich die Kandidaten mit einem Steckbrief der Elternschaft vorstellten, wurde per Briefwahl gewählt. Die gewählten Beiräte bestimmten aus ihrer Mitte Stephanie Hraska zur Vorsitzenden, als Stellvertreterin Tanja Tiedtke und als Schriftführerin Manuela Moosbauer. Zusätzlich unterstützen das Gremium Michael Eder, Karolin Hausruckinger, Cornelia Huber, Michael Romberger und Stefan Wensauer. In der ersten Sitzung stand die Planung des Martinsfestes im Mittelpunk. Ein weiterer Punkt war bereits die Planung des Verkaufstandes der Kita auf dem Christkindlmarkt Triftern. Das Kindergartenteam freut sich auf ein schönes Kindergartenjahr und eine gute Zusammenarbeit mit den „neuen“ Elternvertretern.

Bürgermeisterin Edith Lirsch besucht die Kindergarten- und Krippenkinder in der Kindertagesstätte Anzenkirchen

Bürgermeisterin Edith Lirsch besuchte die Kindergarten- und Krippenkinder im Anzenkirchner Kindergarten und hieß alle Kinder herzlich willkommen im neuen Kindergartenjahr.

 

Die Kindergartenkinder erwarteten sie in der Turnhalle und begrüßten sie mit einem „Guten Morgen-Lied“ aus dem Morgenkreis.

 

Danach erzählten sie Frau Lirsch, was sie schon alles in den vergangenen Wochen gemeinsam erlebt und gemacht hatten und sangen ihr einige Lieblingslieder vor.

 

Anschließend begrüßten die Krippenkinder Frau Lirsch in ihrer Mitte. Auch die Krippenkinder zeigten im Sitzkreis lustige Lieder, Spiele und Fingerspiele.

 

Frau Lirsch erzählte den Kindern, wie wichtig sie alle für die Marktgemeinde seien und lud sie ein, sich bei Wünschen oder Problemen ruhig an sie zu wenden.

Herbst und Erntedank im Kindergarten

Der Wald verwandelt sich in ein goldenes Blättermeer und die Tage werden merklich kühler: Der Herbst ist da! Nicht aus dem Herbst wegzudenken ist auch das Erntedankfest, das jedes Jahr auch in der Kindertagesstätte Anzenkirchen gefeiert wird.

Erntedank im Kindergarten ist für die Kleinen immer ein besonderer Spaß.

Traditionell dankt man beim Erntedankfest Gott für seine Gaben in der Ernte. Im Kindergarten werden sehr „naturverbundene“ Produkte, die traditionell bei uns angebaut und geerntet werden, wie Weizen, Mehl, Honig, Kürbisse oder Äpfel in den Vordergrund gestellt.

Die Idee ist eine sehr schöne. Der Mensch bedankt sich für das, was ihm gegeben wurde und erinnert sich daran, dass ein reichlich gedeckter Tisch nicht selbstverständlich ist. Damit auch die Kleinen dies früh lernen, wird Erntedank ausgiebig gefeiert.

Für unsere Kinder ist es nicht nur interessant sondern auch wichtig zu verstehen, wo unsere Traditionen herkommen und was sie bedeuten. Erntedank bietet aber auch immer wieder einen tollen Anlass, mit den Kindern auf Entdeckungstour zu gehen.

Zum Beispiel auf das Kürbissfeld von Ingrid Großschedl, wo sie aus erster Hand lernten, wo unsere Lebensmittel herkommen. Eine weitere Wanderung führte die Kinder in die liebevoll geschmückte Kirche in der sie sich den schönen Ernteteppich ansahen.

Natürlich freuten sich die Vorschulkinder auch ihre selbstgemalten Bilder zu sehen, die dort ausgestellt waren.

 

Aus dem geernteten Gemüse und den Kräutern bereiteten sich alle zusammen eine schmackhafte Gemüsesuppe zu. Die Krippenkinder stampften sich aus dem Kartoffelkönig, den sie aus einer Geschichte kannten, Kartoffelbrei. Lecker war auch das Erntedankbrot, welches die Kinder von der Bäckerei Voggenreiter und der Landjugend geschenkt bekamen.

So war Erntedank im Kindergarten nicht nur sehr lehrreich, sondern schmeckte auch richtig gut!

Man ist nie zu klein, um großartig zu sein

"Man ist nie zu klein, um großartig zu sein" – ganz nach diesem Motto haben die Kinder der Freifrau Fleissner von Wostrowitz Kindertagesstätte in der Vorweihnachtszeit zwei Spendenaktion unterstützt.

 

Die Idee kam den Kindern bereits an St. Martin. Sie überlegten sich, wie auch sie gemeinsam im Kindergarten anderen in Not helfen können. Das Kindergartenteam erfuhr von der Malaktion “Kinder malen für Kinder“ von Weko. Mit gemalten Bildern unterstützten die Vorschulkinder die Aktion des Einrichtungshauses, die für jedes eingereichte Bild 1,-Euro an das SOS Kinderdorf spendete. Eine wirklich tolle Aktion, an der sich die Kinder sehr gerne beteiligten.

 

Die zweite Idee kam von Krippenmama Veronika Spendlinger, dessen Freundin Carina Hieringer Inhaberin von Krafthaferl die Spendenaktion für Timo Griebl ins Leben gerufen hat. Sterntalerkasse, so nannte Frau Hieringer ihre Aktion, die vom gesamten Kindergartenteam sofort unterstützt wurde.

Im Kindergarten erfuhren die Familien vom Schicksal des kleinen Timo.

Schnell war klar: Wir alle wollen helfen! Nach einer Besprechung mit Elternbeiratsvorsitzenden Stefanie Hraska und den Kindern wurde beschlossen, einen Spendenstand im Kindergarten aufzustellen und Geld zu sammeln. Dort wurden die Schutzengelanhänger von Frau Hieringer verkauft.

Die Resonanz war riesig. Viele Hilfsbereite kamen zum Spenden in den Kindergarten und brachten das Geld persönlich vorbei. Das Ziel der Kinder war erreicht: Eine Box voller Geld für Timo.

Das Ergebnis: Es wurden 500 Euro eingenommen.

Diese Spende ist nun in Vertretung aller Kinder durch Moritz Spendlinger, Vertreter der Elternschaft Stefanie Hraska und Kindergartenleitung Ulrike Hofbauer an Carina Hieringer überreicht worden.

Die Kinder freuten sich sehr, dass auch sie Menschen in Not helfen können, denn „man ist nie zu klein um großartig zu sein“.

Ausflug aufs Kürbisfeld

Auch in diesem Jahr bekamen die Kinder des Anzenkirchner Kindergartens wieder eine Einladung zur Kürbisernte. Frau Ingrid Großschedl aus Köblöd hat es sich schon zur Tradition gemacht und auf ihrem Feld in Loderham wieder extra viele Kürbisse angebaut, um die Kindergartenkinder zur Ernte einzuladen.

 

Bei bestem Herbstwetter machten sich die Kinder mit ihren Erzieherinnen auf den Weg nach Loderham. Damit der langen Fußmarsch nicht zu anstrengend wird, wurde alles was man für einen gelungenen Ausflug mit Picknick gebraucht, in den Bus von Kindergartenmama Steffi Hraska gepackt und vorausgefahren. So konnten sich alle gleich stärken, als sie oben am Berg ankamen.

 

Nach einer ausgiebigen Brotzeit mit Brezenstangerl und Gemüsesticks ging es ans Ernten.

 

Große, kleine, dicke, dünne, gelbe, grüne Kürbisse wurden von den Kindern mit Hilfe von Eimern und Schubkarren auf einen Anhänger geladen. Ingrid Großschedl hatte sich zusätzlich noch etwas ganz Besonderes ausgedacht – sie hatte ein kleines Stück des Feldes mit Mais bepflanzt und für die Kinder ein Maislabyrinth angelegt. Wer den Weg durch den Maisdschungel wagte und den richtigen Weg fand, kam schließlich zu einer echten Schatzkiste. Die Schatzkiste wurde natürlich unter großem Jubel aus dem Labyrinth geholt und geöffnet – und es kamen Süßigkeiten für alle Kinder zum Vorschein.

 

Die Schatzkiste wurde ebenfalls auf den Anhänger gepackt und Ingrid Großschedl brachte alles mit dem Auto zum Kindergarten. Da fiel der auch der Rückweg zu Fuß für die Kinder nicht schwer – die Vorfreude auf die schönen Kürbisse und den Schatz ließ alle Mühen vergessen.

 

Zurück im Kindergarten wurde der Hänger gleich abgeladen und der Schatz aufgegessen.

 

Jedes Kind durfte als Andenken an den schönen Tag einige Kürbisse mit nachhause nehmen.

 

Mit dem Rest wurde der Kindergarten herbstlich dekoriert und Kürbissuppe und Kürbismuffins gemacht. Zum Dank für den schönen Ausflug schickten die Kinder eine Karte und ein Erinnerungsfoto an Ingrid Tropp.

Markt Triftern